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Studi-Einblicke

Mehr als nur ein Hörsaal! 🌍 #

Klar, Vorlesungen besuchen, gewissenhaft mitarbeiten und sich auf anstehende Prüfungen vorbereiten ist ein großer Bestandteil des Studierendenlebens. Aber Studieren ist soviel mehr als das! - Vom Campusleben über gesellige Zusammentreffen von Studierenden bis hin zu unvergesslichen Auslandsaufenthalten - Entdecken Sie das Leben unserer BIM-Studierenden abseits des Hörsaals auf dieser Seite und den folgenden Beiträgen und eigenen Ausarbeitungen unserer Studierenden und lernen Sie unsere Professoren und Lehrbeauftragten kennen!

Die Studiengangleitung im Dialog 🗣️ #

Was macht den Studiengang International Management an der HSD so einzigartig? Frau Prof. Dr. Kemper und Herr Prof. Dr. Lothar Funk als Studiengangsleiter des BIM-Studiengangs haben den Studierenden einige Fragen rund um International Management beantwortet. Swipen Sie nach links und überzeugen Sie sich selbst!

Ein Einblick in unseren Campus 🌳 #

Tauchen Sie ein in eine Tour über unseren Campus und lernen Sie alle Tipps und Ratschläge der Studierenden kennen, für welche es von großem Interesse war unseren Campus mit all seinen Vorzügen zu zeigen.

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Von Studis für Studis 🤓 #

Jetzt mal Hand aufs Herz - den besten Einblick bekommt man doch immer noch von den Studierenden selbst. Unseren Studierenden war es eine Herzensangelegenheit, die Benefits des Studiengangs zu verdeutlichen und ihre Begeisterung für den Studiengang zum Ausdruck zu bringen. Schauen Sie selbst!

BIM in One Word! 💬 #

Kurz und knackig! - Unsere Studierenden fassen den Studiengang International Management resümierend in einem Wort zusammen. Sehen Sie selbst!

BIM Goes Abroad ✈️ #

Während des Auslandssemesters sammeln unsere Studierenden definitiv nicht nur spannende Studieninhalte diverser ausländischer Universitäten! - Die unvergessliche Zeit im Ausland mit all den erlebten Abenteuern und kulturellen Erfahrungen verschiedenster Länder sind ein einmaliges Erlebnis und machen den Auslandsaufenthalt zu etwas ganz Besonderem!

International Experience Reports 📝 #

Einige Studierende haben über ihre einzigartigen Erfahrungen und Erlebnisse während des Auslandssemesters berichtet und einen einmaligen Einblick in das Leben von Studierenden im Ausland geschaffen. Lesen Sie selbst und bekommen Sie einen ersten Eindruck in die womöglich beste Zeit eines jeden Studierenden.

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Hogeschool van Amsterdam - Erfahrungsbericht von Leonie Schönwasser

Unterkunft                                                                                                                                                                                                                                                                                           

In Amsterdam werden mittels der Universitäten/Hochschulen Plätze in Studentenwohnheimen angeboten. Es gibt viele Studentenwohnheime, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Die Preise sind auch recht günstig im Gegensatz zu normalen Wohnungen in Amsterdam.  
Der ganze Bewerbungsprozess für das Studentenwohnheim war recht kompliziert, jedoch hatte ich am Ende dennoch sehr viel Glück und konnte dann sehr zentral direkt mit Blick auf die Prinsengracht ein WG-Zimmer buchen. Das Wohnheim, in dem ich gewohnt habe, hatte auch einen Fahrradkeller, Wäschekeller und einen Gemeinschaftsraum. Hin und wieder wurden auch im Wohnheim Aktivitäten organisiert. Das Wohnen im Wohnheim war sehr angenehm und die Location unschlagbar. 

 

Studium an der Partnerhochschule                                                                                                                                                                                                                                               Ich habe in Amsterdam die Hogeschool van Amsterdam besucht. 
Ich habe dort den Minor ,,International Marketing and Sales‘‘ gewählt, um mich im Bereich Marketing zu spezialisieren. 

Die Vorlesungen sind eher verschult. Das Umfeld ist sehr international, sowohl bei den Studierenden als auch bei den Dozenten. Es ist also kein Problem, wenn man kein Niederländisch spricht. 

Ob es eine Anwesenheitspflicht gibt, hängt von den Dozenten ab. Bei mir war es nur in 1-2 Fächern so, dass die Anwesenheit notiert wurde. Fast alle Kurse haben in Präsenz stattgefunden. Wenn man einen Minor wählt, ist es meist so, dass man an drei Tagen pro Woche Uni hat.  

Inhaltlich hat mir die Uni gut gefallen. Ich mochte es vor allem, dass wir teilweise sehr praxisbezogene Projekte umgesetzt haben.  

Es gibt nur sehr wenige Klausuren, sondern hauptsächlich Hausarbeiten. Diese Hausarbeiten müssen in Gruppen erbracht werden. Mehrmals vor der Abgabe hat man die Möglichkeit, Feedback von den Dozenten zu erhalten.  

An sich ist die Uni nach meiner Erfahrung weniger anspruchsvoll als in Deutschland. 

Der Campus der Uni ist sehr modern, liegt jedoch etwas außerhalb in Amsterdam. Es gibt sowohl viele Lernräume in der Uni als auch andere Bibliotheken im Zentrum, die jeder nutzen kann. Ich bin sehr froh das Wohnheim im Zentrum gewählt zu haben, da die Location einfach herausragend ist, trotz einer längeren Anfahrt zur Uni. 

 

Freizeit und Alltag 
Zwei Wochen vor Semesterstart konnte man bereits ins Wohnheim einziehen, um direkt an der Introduction Week teilzunehmen. Diese wurde vom ESN (Erasmus Student Network) Amsterdam organisiert. Man wurde hierbei in Gruppen eingeteilt, konnte an vielen Aktivitäten teilnehmen und hatte somit die Möglichkeit, sehr viele Leute kennenlernen. Auch im Wohnheim war es sehr leicht, neue Leute kennenzulernen. Fast alle meiner Freunde habe ich im Wohnheim kennengelernt.  

Während des Semesters hat ESN weiterhin Partys, Ausflüge und andere Aktivitäten organisiert.  

Auch so hat Amsterdam sehr viel zu bieten. Es gibt viele coole Clubs, Bars, Restaurants oder Museen (dafür kann ich die Museumskaart empfehlen, um Geld zu sparen).  

In meiner Freizeit habe ich sonst oft mit meinen Freunden gekocht, Amsterdam erkundet oder auch mal Städtetrips gemacht (z.B. nach Den Haag, Zaandam, Haarlem…). Man hat in der Uni schon einiges zu tun, aber wenn man sich gut organisiert, bleibt definitiv genug Zeit für Freizeit. Zusätzlich bin ich ins Gym gegangen. 

Vor allem in den ersten Monaten, als es noch wärmer war, bin ich auch öfters mit dem Fahrrad gefahren, was wirklich sehr praktisch ist. Dafür gibt es viele Anbieter, bei denen man ein monatliches Abo abschließen kann. 

 

Weiterempfehlung                                                                                                                                                                                                                                                                       Mein Auslandssemester in Amsterdam zu machen, war definitiv die aller beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Amsterdam ist eine wunderschöne Stadt und ich bin froh, dass ich somit die Möglichkeit hatte, für einen längeren Zeitraum dort zu leben. Die Internationalität in Amsterdam hat mir besonders gut gefallen. Man hat fast das Gefühl, dass Englisch die erste Amtssprache ist. Zusätzlich habe ich tolle Leute kennengelernt, mit denen ich viel erlebt habe. 

Mein Auslandssemester in Amsterdam war durch die Internationalität in der Uni und Stadt die perfekte Ergänzung im BIM-Studiengang. 

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Arkansas State University - Erfahrungsbericht von Maren Hüsemann

Vorbereitung 
Mein Weg zum Auslandssemester begann mit der Nominierung des International Office 
der Hochschule Düsseldorf für einen Platz an der Arkansas State University (ASU), einer 
Partnerhochschule der HSD in den USA. Ferner musste ich mich noch offiziell an der Universität bewerben. Für die Bewerbung an der ASU brauchte verschiedene Dokumente, darunter einen Studiennachweis, eine Notenübersicht, finanzielle Übersicht, meinen Reisepass und ich musste einen IELTS Sprachtest machen. 
Nach einer positiven Rückmeldung und der offiziellen Bestätigung startete ich sofort mit 
den Vorbereitungen für mein Auslandssemester und kümmerte mich um viele 
organisatorische Angelegenheiten: Es galt für die amerikanische Universität  
meine Kurse, Unterkunft und Verpflegung zu wählen sowie eine universitätseigene 
Auslandskrankenversicherung und verschiedene Gebühren im Voraus zu zahlen. Bei der 
Kurswahl war es wichtig, die Vorgaben der HSD zu berücksichtigen (z.B. zur Anerkennung von Prüfungsleistungen) und sich zügig in die gewünschten Kurse einzuschreiben. Des Weiteren musste ich mich um mein Visum für die USA, eine persönliche Auslandskrankenkasse, Kreditkarten, einen Flug und Transport und ein Hotel für den ersten Tag kümmern. Besonders der Visaantrag erforderte viel Zeit, da ein zeitnaher Termin schwierig zu bekommen war und für mich die einzige zeitliche Möglichkeit das US-Konsulat in Berlin war. Ich empfehle deshalb frühestmöglich mit den Vorbereitungen zu beginnen und sich im Vorhinein reichlich über alles zu informieren. Man sollte sich über den Aufwand und die Kosten bewusst sein. Vorteilhaft am BIM-Studium ist hier, dass die HSD ein großes Netz an Partnerhochschulen hat, an denen die hohen Studiengebühren wegfallen. Allerdings fallen natürlich dennoch Kosten für die Vorbereitung und den Aufenthalt an (Visum, Transport, Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen, Bücher, diverse Gebühren). Es gibt aber auch Möglichkeiten, durch ein Stipendium gefördert zu werden. Dank meiner Annahme für das PROMOS-Stipendiums konnte ich auch aus finanzieller Sicht dieses Abenteuer sorgenfreier genießen.  
Da das Herbst-Semester in den USA von Mitte August bis Mitte Dezember geht, ging es 
für mich direkt nach der Klausurenphase des deutschen Sommersemesters nahezu nahtlos in die USA für das nächste Semester in Jonesboro, Arkansas. Mit meiner Ankunft in den USA startete dann die wirklich intensive Vorbereitung durch eine Orientierungswoche: ID-Karten wurden erstellt, Impfungen durchgeführt, wir lernten die Universität kennen und hatten die Chance uns untereinander kennen zu lernen. 

 

Unterkunft 
Hinsichtlich der Unterkunft fühlte ich mich nach intensiver Beschäftigung mit den verschiedenen Möglichkeiten mit den Angeboten des Housings der Universität am besten und sichersten. Hierbei entschied ich mich on-campus im Collegiate Park in einer Vierer-WG zu wohnen. Meine Mitbewohner waren drei liebe Amerikanerinnen, die mich besonders am Anfang sehr unterstützten. Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung und kann sagen, dass diese Unterkunft die beste Wahl für mich war. Viele der anderen Austauschstudenten wünschten sich später auch im Collegiate Park zu wohnen, da sich das Clubhaus und die dazu gehörigen Apartments (siehe Bilder) sehr zentral auf dem Campus befanden. Die Wohnungen verfügten über eine eigene Küche mit Kühlschrank und Herd, ein Wohnzimmer, zwei Bäder und ein eigenes Zimmer mit einem großen Bett. Durch die eigene Küche hatte ich also on-campus die Möglichkeit selbst zu kochen und war nicht an einen „mealplan“ gebunden. Ich hatte darüber hinaus auch Glück, dass alles Weitere was für die Küche, den Wohnbereich oder die Bäder nötig war schon von meinen Mitbewohnerinnen gekauft wurde und ich alles davon mitnutzen durfte. Nur manchmal mussten wir wegen kleinerer Probleme der Apartments die Hausmeister rufen. 

     

Studium 
Für das Studium an der Gasthochschule hatte ich mich im Voraus für die 
Präsenzveranstaltungen „Principles of Management“, „Principles of Microeconomics“, 
„Principles of Macroeconomics“, „Personal Asset Management“ und „Spanish 
Conversation“ eingeschrieben. Die Kurse wurden alle mit umgerechnet 6 ECTS-Punkten 
bewertet. 
Nach der Einführungswoche startete das eigentliche Studium an der ausländischen 
Universität. Zu Beginn des Semesters verteilte jeder Professor schriftlich oder online durch 
Blackboard einen Syllabus, das wichtigste Dokument für das Semester. Auf dem Syllabus 
waren alle Informationen für den jeweiligen Kurs zusammengefasst, die Themen und 
Prüfungen nach Datum chronologisch aufgelistet, allgemeine Voraussetzungen, Regeln 
und die Zusammensetzung der finalen Note dargestellt. Sehr wichtig war es, sich nach den 
Veranstaltungen mit den Syllabus auseinanderzusetzen und sich mit dem lackboard  (einer App, mit der fast jeder Kurs arbeitet) bekannt zu machen. Hier werden Kursmaterialien, Hausaufgaben, Klausuren, Quizze und Noten geteilt. Wie man hier schon merkt, unterscheidet sich das amerikanische Schulsystem sehr von dem gewohnten 
deutschen System. In den USA setzt sich die Kurs-Note aus vielen kleinen Teilen 
zusammen, hierzu zählen viele Aufgaben, kleine Quizze, Anwesenheit, mehrere 
Klausuren, Präsentationen, Hausarbeiten und vieles mehr. Dadurch ist eine kontinuierliche 
Auseinandersetzung mit den Inhalten aller Kurse zwingend nötig.  

Nachdem ich mich an diese Vorgehensweise gewöhnt hatte, empfand ich diesen Lernprozess als sehr hilfreich und zweckbringend. Hilfreich war auch, dass die einzelnen Vorlesungen in einer Klasse von bis zu maximal 20 Studierenden stattfinden. Ich hatte mit den Vorlesungen in Englisch keine Probleme und konnte inhaltlich immer gut folgen. Der Spanisch-Kurs war im Gegensatz dazu eine größere Herausforderung, da ich in einem höheren Kurs eingeschrieben war, in dem viele Muttersprachler waren. Dadurch lernte ich jedoch viel über das gesprochene Spanisch. Der Unialltag war mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Man musste generell für die Uni mehr Zeit investieren, aber es war nicht anspruchsvoller als in Deutschland. Dazu würde ich behaupten, dass die Ansprüche der Professoren durch diese Masse an Aufgaben etwas gesenkt wurden. 

 

Alltag und Freizeit 
Neben der Uni blieb leider nur wenig Zeit für außerschulische Aktivitäten. Unter der Woche 
besuchte ich mehrmals wöchentlich das Fitnessstudio der Uni, zu dem ich kostenlosen 
Zugang hatte. 

Manchmal traf ich mich mit Freunden zum Essen oder besuchte Veranstaltungen der Uni, 
wie beispielsweise die Football Spiele. Ein großes Event war die jährliche Kirmes in 
Jonesboro. Darüber hinaus gab es eher weniger Möglichkeiten für Unternehmungen in Jonesboro. 

Allerdings nutzte ich die Wochenenden und Thanksgiving-Ferien, um die USA weiter zu bereisen. Ich fuhr an mehreren Wochenenden mit meinen Mitbewohnern, welche alle ein Auto besaßen zu den umliegenden großen Städten wie Memphis und Little Rock. Dort konnten wir mehr unternehmen und besuchten, zum Beispiel ein Musical. In den Ferien flog ich über Las Vegas nach Kalifornien, um eine Kommilitonin aus Deutschland dort zu besuchen und zusammen mit ihr zusammen Kalifornien mit einem Road-trip zu erkunden. Das Entdecken und herumreisen war echt eine tolle Zeit und hat mein Auslandssemester definitiv bereichert. 

   

Fazit                                                                                                                                                                                                                                                                         Zusammenfassend habe ich die Zeit an der Arkansas State University in Jonesboro sehr 
genossen. Ich habe viele schöne Erfahrungen machen dürfen, bin an den vielen 
Herausforderungen über mich selbst hinausgewachsen und habe auch akademisch viel 
dazu gelernt. 
Die klaren Highlights eines Auslandsemesters sind für mich die Reisen. Besonders 
dankbar bin ich für meine wunderschöne Zeit in Kalifornien und meine spannende 
Rückreise nach Deutschland über New York und Kuba. 

Ich erlebte wahre Gastfreundlichkeit und es war es spannend, die kulturellen Eigenarten des Südens der USA mitzuerleben. Leider ist die Stadt Jonesboro für Studenten nicht sehr aufregend. Durch meine Mitbewohnerinnen war ich allerdings mobil und konnte großartige Erfahrungen machen.  

Ich bin sehr dankbar für alle Erfahrungen in meinem Auslandsemester im Studiengang Bachelor International Management und empfehle jedem der die Möglichkeit hat ein Auslandsemester zu machen, egal ob in Jonesboro, Arkansas oder sonst wo auf der Welt. Diese Zeit ist für mich sehr wertvoll und hat definitiv meinen Horizont erweitert. Dank meiner Annahme für das PROMOS-Stipendiums konnte ich auch aus finanzieller Sicht dieses Abenteuer recht sorgenfrei genießen.  

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Nottingham Trent University - Erfahrungsbericht von Sarah Schapitz

Vorbereitung 
Die Universität ist sehr vertraut mit dem Empfang von und dem Umgang mit internationalen Studenten – dies hat sich unter anderem in einem äußerst gut organisierten Immatrikulationsprozess geäußert. Zu Anfang wurden uns auch direkt Anlaufstellen und Ansprechpartner klar vermittelt. 
Aufgrund des Todes der Queen, welcher eine Schockwelle durch das Land ausgelöst hat und für wenige Tage einen Stillstand verursacht hat, fielen unsere Wilkommensveranstaltungen leider aus und es fand nur an einem Tag eine kurze Einführungsveranstaltung statt, wo wir herzlichst von Donna und Pam und ein paar Studenten des Studienbereichs empfangen wurden. Diese Studenten haben seit Neusten auch eine International Society gegründet, der man beitreten kann und in welcher Treffen, Events und Trips organisiert werden sollen. Wir wurden so eingeteilt, dass wir ein paar der anderen Erasmus-Studenten aus unserem Fachbereich kennenlernen konnten. Ich war in meiner Kleingruppe die einzige Erasmus-Studentin, jedoch gab es – wie ich später herausfand - noch andere internationale Studenten in meinem Studiengang z.B. aus Kasachstan, Spanien und Kanada.  

 

Unterkunft 
Auf der Website der Nottingham Trent University sind viele Ressourcen, die einem bei der Suche nach einer Unterkunft helfen, vorzufinden. Diese werden einem zusätzlich nochmal von Donna und Pam per E-Mail zugeschickt. Es ist essenziell, schnell zu handeln, wenn man eine Unterkunft im Stadtzentrum möchte. Man sollte also handeln, sobald man angenommen wurde und seine N-Nummer hat, da diese Unterkünfte sehr beliebt und schnell ausgebucht sind. Ein weiterer erschwerender Faktor ist, dass manche Unterkünfte keine Mietverträge für nur ein Semester abschließen. 
Ich habe meine Unterkunft, Manor Villages, durch Amber Students vermittelt bekommen. Manor Villages liegt zwischen den beiden Universitäten von Nottingham, welche hier liebevoll „Uni of“ und „Trent“ abgekürzt werden. Es leben dort Studenten von beiden Universitäten - darunter auch viele Erasmus Studenten. Die Unterkunft liegt in der Nähe von Lidl , sowie ein paar Restaurants und anderen Studentenwohnheimen.  
Meine Unterkunft hat gezielt Erasmus-Studenten bzw. Internationale Studenten zusammen in eine WG gesteckt,  wodurch ich direkt mit Personen in Kontakt kam, die in einer ähnlichen Position waren wie ich. Wir waren eine 6er-WG und haben uns alle sehr gut verstanden. Ich hatte Mitbewohner aus Österreich, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden. 
Meine WG und ich waren generell zufrieden mit der Unterkunft - besonders im Vergleich zu Unterkünften von Freunden von uns. Ich würde Manor Villages und das Leben in einer WG an sich sehr weiterempfehlen, da man so sofort Kontakte aufbauen kann. Manor Villages hat auf Google keine besonders positiven Bewertungen, weswegen wir alle zuerst etwas skeptisch waren; jedoch wurden wir positiv überrascht.  

 

Studium 
Es gibt sowohl Lectures als auch Seminars. Beim Ersteren wurden die Lehrinhalte meist mittels PowerPoint-Präsentationen einer großen Gruppe in einem Vorlesungssaal vermittelt. 
Diese wurde dann für die Seminars in mehrere kleine Gruppen unterteilt. Dort wurde Wissen vertieft und praktisch angewendet und Inhalte kritisch hinterfragt und diskutiert. Es kam zu viel Interaktion mit den anderen Studenten durch Partner- und Gruppenarbeiten. Einige Studenten haben nicht regelmäßig die Lectures besucht, weil man diese auch nachträglich online ansehen konnte. 
Des Weiteren herrschte ein sehr lockeres, freundliches und positives Klima. Die Tutoren haben häufig vor den Seminars Smalltalk gehalten und während des Seminars wurden kleine Witze und Bemerkung zu Fußballspielen gemacht, wodurch dem Seminar eine persönliche Note verliehen wurde und man sehr gerne zu ihnen hingegangen ist. 
Die Anwesenheit wurde mit QR-Codes gemessen und der Zugang zu diversen Universitätsgebäuden wurde durch seine NTU-Card kontrolliert und gemessen. Des Weiteren gibt es die NTU-App, welche den Uni-Alltag sehr erleichtert. Diese enthält auch das NTU Online Workspace „NOW“. NOW organisiert unter anderem alle Lerninhalte sehr übersichtlich und dort gibt man auch in der Dropbox seine Assignments ab.  
In diesem Semester hingen zwei von drei Assignments mit Charities zusammen. Demnach wurde jedem eine britische Hilfsorganisation zugeordnet, welche man z.B. beraten sollte. Zur Vorbereitung auf die Summative Assignments, welche benotet werden, gab es Formative Assignments, um Lernfortschritte zu überprüfen, Feedback zu bekommen und herauszufinden, ob man auf dem richtigen Weg ist. Auch nachdem die Vorlesungen zu Ende waren, hat man auf Nachfrage noch Unterstützung bekommen. Zudem war die Benotung größtenteils sehr fair.  

Die andere Art Präsentationen zu halten hat mich sehr überrascht. Anders als ich es mein ganzes Leben lang und auch in der HSD beigebracht bekommen habe, wurde an der NTU vergleichsweise viel Text auf den PowerPoint-Folien erwartet.  
Es gab auch einen Academic English Writing Course für alle Studenten, der aber vor allem von internationalen Studenten in Anspruch genommen wurde. Zusätzlich zu der Vorbereitung, die man an der HSD durch die Wirtschaftsenglisch-Kurse bekommen hat, war dies eine ganz hilfreiche Ergänzung, denn es wurde genau behandelt, wie man einen guten Englischen Text schreibt, worauf an der NTU besonders geachtet wird und wie man dort zitiert.  
Der City Campus hat sich durch die vielen Menschen sehr lebendig angefühlt. Dieser liegt mitten in der Innenstadt und man kann vor und nach der Uni vieles schnell und einfach erreichen. Es gab dort unter anderem einen NTU-Shop, ein Gym, sowie mehrere Cafés und Restaurants. Ich habe – besonders während der Klausurenphase – sehr viel Zeit in der Bibliothek verbracht und dort auch meine Assignments größtenteils geschrieben, weil man sich in den Quiet Zones sehr gut konzentrieren kann. Während des Semesters waren überall Studenten, sodass sich als sich Weihnachten näherte und viele von ihnen nach Hause gefahren sind, die Stadt ganz komisch leer und fremd angefühlt hat. Sehr viele ziehen aus ganz England dorthin, sodass die Stadt gefühlt fast nur aus Studenten besteht.

 

Alltag & Freizeit 
Meine WG und ich waren alle zum ersten Mal in Nottingham und konnten die Stadt so Stück für Stück zusammen näher kennenlernen. So habe ich zusammen mit meinen WG-Mitbewohnern die Stadt und Umgebung erkundet. Auf diversen Instagram-Accounts der Universität, welche von Mitarbeitern und Studenten geführt werden, konnte man sich viele Tips zum Beispiel bezüglich Unternehmungen und Cafés in Nottingham und Umgebung holen. Wir waren z.B. im Nottingham Forest, in den Nottingham Caves und im Nottingham Castle. Alles ist gut mit dem Bus erreichbar und auch Fahrdienste wie Uber sind relativ günstig.  
Es gibt sehr viel zu erkunden und es gibt dort wohl „den ältesten“ Pub Englands namens „Yer Olde Trip To Yerusalem“ und „den ältesten“ Veranstaltungsort Englands namens „Rock City“. Nottingham ist durch und durch eine Studentenstadt und berühmt und berüchtigt für seine Studenten-Partyszene. Einigen Clubs eilt der Ruf voraus, sowie positiv als auch negativ. Meiner Meinung nach war Rock City der Beste. Dort war ich auch auf einem James Bay Konzert, was mir sehr gefallen hat.  
Mein Lieblingsort ist Wollaton Park. Das ist ein riesiger Park mit einem Herrenhaus, wo Christopher Nolan einen Teil von Batman gedreht hat, und mit einer Herde von Hirschen. Der Park bietet viele Möglichkeiten, sich zu entspannen und die Natur zu genießen. Ich bin häufig mit meinen Freunden durch den Park spaziert und wir haben die Sonne genossen und Tiere beobachtet. Es ist wirklich ein wunderschöner Ort, der einem ein sehr entspanntes Gefühl gibt und eine schöne Abwechslung zu der bebauten, teils - in den äußeren Gegenden – nicht so hübschen Stadt darstellt. Weitere Orte, die wir immer gerne besucht haben, waren die Bibliothek im Zentrum, das Restaurant Pizzamisu und das Fox Café.  

 

Fazit
Ich habe keine nennenswerte schlechte Erfahrung gemacht – mein Auslandsaufenthalt war sehr schön und unkompliziert. Ich habe mich an der NTU sehr integriert gefühlt. Besonders die Seminare haben mir viel Spaß gemacht, da alle Professoren und Tutoren sehr sympathisch waren und es immer viel zu lachen gab. Das Lernen hat dort wirklich Spaß gemacht. 
Das Auslandssemester war auf mehr als nur akademischer Ebene bereichernd. Da die Nottingham Trent Universität eine sehr vielfältige Studentenschaft aus verschiedenen Teilen der Welt hat, hatte ich die Chance mit Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten und zu lernen. Diese Erfahrung hat meinen Horizont für andere Kulturen und Perspektiven erweitert hat und das Interesse, mehr über andere Kulturen zu lernen, noch gesteigert. Des Weiteren hatte ich die Möglichkeit viele tolle Leute kennenzulernen, die ich sehr schätze und Freundschaften zu schließen. Durch das Zusammenleben in meiner WG habe ich nicht nur viel über andere Kulturen und Lebensweisen gelernt, sondern auch eine gesteigerte Wertschätzung für und Identifikation als EU-Bürger entwickelt. 
Die Zeit in Nottingham hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und ich bin sehr froh und dankbar diese Erfahrung gemacht haben zu können.  

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Hier findet ihr ausgewählte Erlebnisse der Studierenden, aber es gibt noch weitere Erfahrungsberichte von verschiedenen Kontinenten.
Lasst euch von ihren Erlebnissen inspirieren, entdeckt neue Perspektiven und sammelt Ideen für ein eigenes Abenteuer.


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Unsere Profs & Ihre Spezialisierungen 👩🏼‍🏫 #

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* Ab Curriculum 2025

* Ab Curriculum 2025

In Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Mutafoglu und Herrn Prof. Dr. Voos.

Meet Your Lecturers 👋🏼 #

Wenn eins klar ist, dann dass unsere Professoren und Lehrbeauftragten sich sehr für die Bildung, Entwicklung und Interessen unserer Studierenden einsetzen. Ihre Expertise und Erfahrung tragen maßgeblich dazu bei, dass die Studierenden ein umfassendes Verständnis für ihren Studiengang erlangen und sich persönlich weiterentwickeln können. Die Professoren und Lehrbeauftragten sind stets ansprechbar und offen für Fragen und sie unterstützen die Studierenden dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Lesen Sie selbst und lernen Sie einen Teil unseres Lehrpersonals besser kennen!